Die Geister von South Carolina

Eine gruselige Nacht: Die Geister von South Carolina

Wenn Sie gruselige, schaurige Abenteuer lieben, sind Sie in South Carolina genau richtig. Hier wimmelt es nur so von Geistergeschichten und schaurigen Stätten, die Sie besuchen können.

In South Carolina erzählt man sich viele mysteriöse Legenden und Geistergeschichten. Die Geister von Piraten, Soldaten und längst verloren geglaubten Geliebten schwirren durch South Carolina und es gibt viele Orte, an denen Sie das Übernatürliche erleben können.

Manche Geistergeschichten werden von einer Generation an die nächste weitergegeben. Andere sind bekannter und werden im Rahmen von Geister- und Friedhofstouren erzählt. Und wenn Sie ihnen zu Ende gelauscht haben, werden Sie sich immer fragen, was den Menschen passiert ist, deren Geister in unserem wunderschönen Bundesstaat herumspuken.

Hier sind einige der bekanntesten Geistergeschichten:

Cemetery ToursDer Graue Mann: Pawleys Island -- Der Graue Mann erscheint auf Pawleys Island, um die Menschen vor einem bevorstehenden Hurrikan zu warnen. Man erzählt sich, dass der Graue Mann vor jedem großen Sturm, der die Küste erreicht, erscheint, um die Menschen zu warnen. Der Legende nach war einmal ein junger Mann von Georgetown nach Pawleys Island unterwegs. Er hatte es eilig, weil er zu seiner Verlobten wollte, und entschied sich daher, eine Abkürzung durch den Sumpf zu nehmen, wo er ertrank. Das Mädchen war am Boden zerstört und begann, allein und verlassen am Strand auf und ab zu laufen. Eines windigen Sommertages begegnete ihr ein grau gekleideter Mann. Er sah aus wie ihr Verlobter und warnte sie, die Insel zu verlassen, ein Sturm zöge herauf. Dann verschwand er. Das Mädchen und seine Familie verließen die Insel und an dem Abend traf ein Hurrikan die Küste. Er zerstörte alle Häuser auf der Insel. Nur das Haus der Verlobten blieb verschont. Jedes Mal, wenn der graue Mann jemanden vor einem Sturm warnt, bleibt das Haus der entsprechenden Person verschont.

Alice Flagg von der Hermitage Plantage - Murrells Inlet -- Im Alter von 16 Jahren zog Alice Flagg auf die Hermitage Plantage in Murrells Inlet, um dort mit ihrem Bruder, einem Arzt, zu leben. Alice traf und verliebte sich in einen der Arbeiter und er schenkte ihr einen Ring. Der Junge hielt bei Alices Bruder um ihre Hand an, aber der Arzt verweigerte ihm sein Anliegen. Er befahl Alice, den Ring zurückzugeben, aber sie hängte ihn an ein Band und trug ihn unter ihrem Kleid. Dr. Flagg schickte Alice ins Internat nach Charleston, aber sie konnte ihren Liebsten nicht vergessen. Bald wurde sie so krank, dass man nach Dr. Flagg schickte, um Alice nach Hause zurückzuholen. Er brachte Alice zurück auf die Hermitage Plantage, aber sie starb am nächsten Tag. Da entdeckte die Familie, dass Alice noch immer den Ring um ihren Hals trug. Als ihr Bruder den Ring fand, warf er ihn in den Sumpf. Alice wurde auf dem nahegelegenen All Saints Cemetery beigesetzt. Auf ihrem Grabstein steht nur ein Wort: Alice. Auf der Hermitage Plantage und auf dem Friedhof sieht man ihren Geist, der, so erzählt man sich, immer auf der Suche nach dem verlorenen Ring ist.

Der Geist von Dixie Boykin - Camden -- Dixie Boykin feierte gern, und auch wenn er schon seit Jahren tot ist, hat er in Cool Springs, der wunderschönen Villa mit 30 Zimmern, noch immer seinen Spaß. Dixie wurde von seiner Frau in deren Plantagenhaus ermordet. Das hindert ihn jedoch nicht daran, an Partys teilzunehmen, wann immer er kann. Man hat ihn beim Weintrinken beobachtet und man sagt, dass er gern Musik hört und man ihn manchmal summen hört.

Das Inn at Merridun in Union: Wenn Sie das Inn at Merridun besuchen, werden Sie wahrscheinlich die ehemaligen Bewohner Charleston Ghost ToursT.C. und Fannie Duncan antreffen. Sie lebten vor Jahrhunderten in dem Haus und statten ihm noch häufig Besuche ab. Wenn Ihnen der Geruch von Zigarrenrauch und einem altmodischen Parfüm in die Nase steigt oder Sie einen Penny an einem ungewöhnlichen Ort finden, dann wissen Sie, dass die Duncans da sind. Sie sind jedoch nicht die einzigen Geister in dem Inn -- es gibt noch etwa 10 weitere, nach denen Sie Ausschau halten sollten. Bei einem handelt es sich um eine alte Jungfer namens Mary Anne Wallace. Sie ist klein und hat eine üppige Figur. Dann gibt es noch einen kleinen weißen Hund, der nachts vielleicht zu Ihnen ins Bett springt. Wenn er knurrt, dann wissen Sie, dass er Sie nicht mag. Ein Geist spielt Cembalo und Klavier. Ein anderer macht sich manchmal an den Küchengeräten und den Computern zu schaffen. Es gibt auch zwei Geister amerikanischer Ureinwohner, die draußen Trommel spielen.

Der Mysteriöse Reiter: Columbia -- Kurz vor dem Ersten Weltkrieg erschien in den Bäumen in der Nähe des South Carolina State House mit seiner Kuppel eine große Geisterfigur auf einem Pferd. Sie erschien in diesem Frühjahr viele Male und hing bedrohlich über der Hauptstadt des Bundesstaates. Die Menschen glauben, dass es sich hierbei um den Geist des Südstaatengenerals Wade Hampton handelte, der die Menschen vor dem bevorstehenden Kriegsbeginn warnen wollte. Hampton war auch Gouverneur von South Carolina und ist in der nahegelegenen Trinity Cathedral begraben.

Charleston: In der Innenstadt von Charleston gibt es wahrscheinlich die meisten Geister. Einige Unternehmen bieten Geistertouren im historischen Teil der Stadt an und nehmen Sie mit auf eine Reise in die Vergangenheit, auf der Sie einige der berühmtesten oder berüchtigtsten Menschen der Stadt kennenlernen. Auf dem Weg durch die Gassen und über die Friedhöfe der Stadt hören Sie Geschichten von Piraten, Mördern, jungen Mädchen anderen Gestalten.

Dies sind nur einige der faszinierenden Geistergeschichten, die Sie in South Carolina hören können. Weitere Informationen erhalten Sie im South Carolina Tourism Office in Deutschland.   Tel.: (06172) 92 16 04, Fax: (06172) 92 16 05. E-Mail: SouthCarolina@es-tm.com oder besuchen Sie uns im Internet unter www.SouthCarolinaUSA.de

 

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